Gastbeitrag: Was tun im Fall einer Finanzkrise

Finanzkrisen

Was tun im Fall einer Finanzkrise

In der Geschichte ist es immer wieder zu Finanzkrisen gekommen. Zwei der prominentesten Beispiele sind die Weltwirtschaftskrise der 1920er- und 1930er-Jahre sowie die Finanzkrise des Jahres 2008, die vielen Menschen noch relativ frisch in Erinnerung ist. Es schien, als hätte sich die Welt endlich von dieser Krise erholt, als die Coronapandemie zuschlug. Das Herunterfahren der Wirtschaft in den Pandemiejahren hat deutliche Spuren hinterlassen. Hinzu kommen politische Umwälzungen, die die Finanzmärkte kräftig durcheinandergebracht haben.


Warum kommt es immer wieder zu Finanzkrisen?

Die Ursachen für Finanzkrisen sind mannigfaltig und lassen sich nicht einfach zusammenfassen. In der Regel ist es ein Zusammenspiel zahlreicher Faktoren, das den Crash hervorruft. Die wohl älteste Finanzkrise ist die sogenannte Tulpenmanie von 1637, bei der sich der Handel mit Tulpenzwiebeln zu einer Spekulationsblase entwickelte, die letztendlich platzte. Mehr als 300 Jahre später war eine weitere Spekulationsblase der Auslöser für eine Krise: Dem Dotcom-Boom fielen im Jahr 2000 etliche Online-Unternehmen zum Opfer. 2008 – und schon wieder eine Finanzkrise. Diesmal war die Immobilienblase in den Vereinigten Staaten an den Missständen schuld.


Was sollte man vor der Krise tun?

Es ist nicht immer möglich, einen Finanzcrash vorherzusagen. Doch wer sich mit den historischen Finanzkrisen auseinandersetzt, wird bestimmte Regelmäßigkeiten erkennen. Wenn beispielsweise Immobilienpreise stetig steigen und die Banken locker Kredite vergeben, ist eine Immobilienblase zu erwarten, die beim Platzen eine Krise auslöst. Es lohnt sich also, hin und wieder einen Blick in die Geschichtsbücher zu werfen. Auf jeden Fall sollte man eine Anlagestrategie ausarbeiten und sich darüber im Klaren sein, wovor man sich in einer eventuellen Krise fürchtet. Nur so kann man die richtigen Entscheidungen treffen.


Wie verhält man sich während der Krise?

In einer Finanzkrise werden Panikverkäufe vielen Menschen zum Verhängnis. Gewiefte Anleger erwerben Immobilien und Aktien zu Niedrigpreisen und verkaufen sie dann weiter, sobald der Markt sich wieder stabilisiert hat. Man tut also gut daran, dem Medienhype um die Finanzkrise so wenig Beachtung wie möglich zu schenken. Ein Crash kann zudem eine ausgezeichnete Chance für eine langfristige Anlagestrategie mit hohen Renditen sein. Dennoch ist gerade während einer Finanzkrise äußerste Vorsicht geboten. Deshalb sollte man nicht alles auf eine Karte setzen, sondern sein Portfolio diversifizieren. Zwar bleibt der Ausgang einer Wirtschaftskrise ungewiss, doch deutet die historische Erfahrung auf eine allmähliche Besserung der wirtschaftlichen Lage hin. Es gilt also, den Sturm möglichst unversehrt zu überstehen.
Um sich hier effektiv vorzubereiten ist das Buch „Einfach genial entschieden im Falle einer Finanzkrise“, von Hartmut Walz bei Haufe erschienen, sehr hilfreich.


Warum ist es wichtig, in einer Finanzkrise Ruhe zu bewahren?

Unüberlegte Handlungen können üble Folgen haben. Deshalb ist es wichtig, sich weder von der allgemeinen Panikmache anstecken, noch sich in seiner Anlagestrategie beirren zu lassen. Wer jetzt einen kühlen Kopf bewahrt, erntet später die Früchte seines Handelns. Wie in jeder Krise ist auch bei einem Crash Geduld gefragt. Menschen haben ein angeborenes Verlangen nach Stabilität und Sicherheit. In einer Finanzkrise verliert man beides und neigt somit zu überstürzten Entscheidungen. Solange man seine Ausgaben decken kann, ist der Wert eines Aktiendepots zu einem bestimmten Stichtag nebensächlich. Man sollte darauf achten, in einer Finanzkrise den Blick fürs Wesentliche nicht zu verlieren. Schließlich gehen Risiko und Rendite Hand in Hand – da ist eine Finanzkrise lediglich ein umständliches Zwischenspiel.


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